Spontane MiniInstallparty
Am Ostermontag 2004 trafen sich einige Lugogler zu einer kurzfristig als Sozial-Event angesetzten Mini-Installparty bei einem Mitglied, das dazu zu einer Kiste Bier und Chips eingeladen hatte. Wir waren ein halbes Dutzend Leute und haben die halbe bis die ganze Nacht mit Software, Lötkolben und unseren Gesprächen gebastelt. Nach jeweils eigener Auskunft waren alle mit dieser Linux-Nacht sehr zufrieden, was sich auch dadurch zeigt, dass quit erst zwischen 2am und 7am erfolgte und so teilweise ziemlich lange uptimes erzielt wurde, was später teilweise durch asynchrones sleep wieder ausgeglichen wurde.
Technisch gesehen wurden ein Fileserver mit debian installiert, ein weiterer Rechner komplett mit debian neu aufgesetzt, ein neuer Kernel gebacken, ein Antennenkabel gebaut und damit kismet getestet -- das alles mit Erfolg, dank der eindrucksvollen technischen Fähigkeiten der Anwesenden und dem allgemein vorhandenen Willen, anderen davon weiterzugeben.
Wlan-seitig ließe sich anmerken, dass:
- orinoco-Karten unter dem 2.6er Kernel standardmäßig laufen, aber ein Patch installiert werden sollte, um die Funktionen besser zu nutzen (siehe kismet-Webseiten),
- der Anbau von Antennensteckern an Antennenkabel nicht ganz unproblematisch ist, aber erfolgreich geschafft werden kann,
- in der Nachbarschaft mit kismet auch Netze gesehen werden, die ihre SSID nicht bekanntgeben,
- die Polarisierung der Antenne in der Tat Auswirkungen auf die Empfangsqualität hat,
- Stative zur Armentlastung nützlich sein können,
- das ganze viel Spaß macht.
Insgesamt eine sehr erfreuliche Verantstaltung. Es besteht ganz offensichtlich auch große Lust, solche Art von Treffen zu wiederholen.
Ausblick: Außerdem ist da noch der von jemandem mitgebrachte Schampus, den kann ich ja jetzt nicht einfach alleine trinken. Für das nächste Mal würde ich vorschlagen, zusätzlich das Wetter und den Balkon zum Grillen zu nutzen. Anbindungsmäßig ist hier DSL (1M/s) mit WLAN vorhanden, aber auch ein Switch mit 24 Ports für zu verkabelnde Geräte. Man müsste dann nur die verfügbaren Kabel und Stühle zählen und ggf. durch mitgebrachtes Material ergänzen. Auch ein bisschen Peacewalking in der Umgebung könnte sicher sehr nett und aufschlussreich sein, zur Entspannung von Geist und Extremitäten.
